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Die Tauschbörse TAuScHTicKeT - Tipps und Tricks

Hallo liebe Leser,

heute möchte ich euch gern von der Tauschbörse Tauschticket berichten, bei der ich schon seit 2004 aktiv bin.

Bei Tauschticket (im Folgenden TT) kann man Bücher, Filme, Hörbücher, Musik und unter der Kategorie "Alles Mögliche" diverse andere Dinge vertauschen. Dabei besteht die Währung, mit der gezahlt wird, nicht etwa aus Geld, sondern aus Tauschtickets.

Das Prinzip ist einfach: Man legt für einen Artikel einen Wert zwischen 1 und 5 TT fest. Fordert ein anderer Nutzer den Artikel an, so erhält man die entsprechende Anzahl TT und kann nun selbst widerum einen Artikel anfordern.

Seit einiger Zeit zahlt man pro angefordertem Artikel 49 Cent, womit man jedoch immer noch günstig an Bücher, Musik etc. kommt.

 

Nun ein paar Tipps:

- Bereits für die Anmeldung bei TT bekommt man ein Freiticket, kann also direkt loslegen.

- Die eingestellten Medien sollten immer in der passenden Kategorie eingeordnet werden. Viele User durchsuchen eine für sie interessante Kategorie und sollen dann auch auf deinen Artikel stoßen können.

- Rechtschreibfehler vermeiden! Vor allem Autoren-/Künstlernamen und Titel sollten korrekt geschrieben werden, damit man dein Angebot über die Suchfunktion auch finden kann.

- Das TT-Forum bietet die Möglichkeit, mit anderen Nutzern in Kontakt zu treten. Hier kann man auch bei Wanderbüchern/-filmen etc. teilnehmen und Fragen zu TT loswerden.

- Für neuwertige Artikel darf man mehrere Tickets verlangen. Wieviele das letztendlich sind, entscheidest du selbst. Richte dich hierbei nach Alter, Originalpreis und Zustand des Artikels, den du anbieten möchtest.

- Viele Nutzer sind bereit, sich in deinem TT-Regal umzuschauen, wenn du bei ihnen einen interessanten Artikel entdeckt hast, den du gern haben würdest. Finden sie etwas bei dir, kann ein 1:1-Tausch entstehen, von dem ihr beide etwas habt.

- Die Liste der angebotenen Artikel sollte man immer wieder auf den neusten Stand bringen. Es ist frustrierend für Nutzer, wenn angeforderte Artikel doch nicht zu haben sind.

- Ein selbst geschossenes Foto erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass dein Artikel angefordert wird, denn so können andere Nutzer es sich anschauen.

- Die Beschreibung deiner Artikel sollte so genau wie möglich sein. "Gut" beschreibt nicht ausreichend den Zustand z.B. eines Buches. Mit einer genauen Beschreibung erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass deine Artikel angefordert werden.

- Gib nach jedem stattgefundenen Tausch eine Bewertung ab! Es ist sehr wichtig, dass sich andere Nutzer ein Bewertungsprofil anschauen können, um zu sehen, ob ein Tauschpartner vertrauenswürdig ist.

Ich hoffe meine Tipps helfen TT-Neulingen ein wenig.

Solltet ihr weitere Fragen haben, hier ist das Prinzip von Tauschticket nochmals erklärt: http://www.tauschticket.de/tauschen/

 

Sonnige Sommergrüße von Lilenya

25.8.12 07:50


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Kurze Meldung

Hallo liebe Leser,

manch einer hat sich vielleicht schon gewundert, dass hier seit Juli letzten Jahres keine Rezensionen mehr gepostet wurden. Im Moment habe ich leider nicht soviel Zeit dafür, wie ich gern hätte. Dies hat sowohl familiäre, als auch berufliche Gründe, jedoch sind es alles positive Gründe.

Ich werde mir Mühe geben, spätestens 2012 wieder regelmäßig meine Meinung zu verschiedenen literarischen Werken kundzutun und wünsche euch bis dahin viel Spaß und Freude.

Gruß, Lilenya

28.8.11 14:01


Gebieterin der Dunkelheit

von Lara Adrian

Band 4 der ~Midnight Breed-Serie~

Inhalt

Der Stammesvampir Rio hält sich nun schon seit Monaten verwahrlost in einer Höhle in Tschechien auf. Die Bruderschaft hatte diese Überwinterungskammer damals entdeckt, in der ein Alter, einer der ersten und gefährlichsten Vampire offenbar Jahrhunderte lang Winterschlaf gehalten hat. Rios Auftrag war, den Eingang der Höhle mit Sprengstoff zum Einsturz zu bringen. Doch nachdem er vor einem Jahr von seiner Stammesgefährtin Eva verraten wurde und beinahe gestorben wäre, sieht er keinen Sinn mehr im Leben und kämpft nun mit sich. Er hat vor, in der Höhle zu sein, wenn er sie sprengt.

Dylan Alexander hat große Probleme. Sie möchte gern eine ernsthafte Journalistin sein, arbeitet aber bei einem Schmierblatt. Darüber hinaus macht sie sich Sorgen um ihre Mutter, die an Krebs leidet und vielleicht nicht mehr lange zu leben hat. Um ihr einen Gefallen zu tun nimmt Dylan an einer Reise nach Tschechien teil, die eigentlich ihre Mutter machen wollte. Schon seit sie ein Kind war, besitzt sie eine erstaunliche Gabe: Sie kann tote Frauen sehen. Und während einer Wanderung in Tschechien sieht sie auf einem kleinen Berg erneut eine Frau. Diese bittet ihr, ihm zu helfen. Neugierig verfolgt Dylan den Geist und findet in einer Höhle einen verwahrlosten Mann.

Mit dieser Begegnung ist Rios Plan gestorben. Denn die neugierige Dylan hat Fotos von der Überwinterungskammer geschossen und somit läuft das ganze Vampirvolk Gefahr, von den Menschen entdeckt zu werden. Rio muss seinen Fehler wieder ausbügeln…

Kritik

Rios Geschichte ist dem Leser schon seit dem ersten Band der Serie bekannt. Damals wurde er von seiner Stammesgefährtin Eva verraten, die nicht akzeptieren konnte, wie wichtig ihm seine Berufung im Orden war. Auch in den Folgebänden konnte man seine langsam voranschreitende Heilung und seine zunehmende Verbitterung miterleben. Daher hat es mich brennend interessiert, wie Rio aus diesem tiefen Loch herausfindet, in das er nach dem Verrat gestürzt ist.

Grundsätzlich habe ich das Gefühl, Lara Adrian steigert sich mit jedem Band, ihre Geschichten werden immer besser. Natürlich ist es auch sehr interessant, die Charaktere immer weiter zu verfolgen und ihnen wieder zu begegnen, auch wenn ihre Geschichten schon erzählt sind.
Dylan Alexander ist ein sehr interessanter Charakter. Sie hat zunächst keine Ahnung, dass sie eine Stammesgefährtin ist und reagiert auf Rios Vampirgeschichte auch sehr skeptisch. Man erkennt deutlich ihre inneren Widersprüche. Auf der einen Seite ist sie eine starke Frau, die weiß, was sie will, aber noch nicht genau weiß, wie sie es erreichen kann. Andererseits ist sie auch sehr einsam, was verstärkt wird durch die Tatsache, dass ihre Mutter, ihre einzige Familie, todkrank ist.
Hier treffen also zwei verletzte Seelen aufeinander. Umso spannender ist es, zu verfolgen wie die beiden sich langsam aneinander annähern, weil sie sich aufgrund ihrer Geschichten wirklich verstehen können. Rio kommt langsam aus seinem Schneckenhaus heraus und erinnert wieder eher an den Mann, den man zu Beginn der Serie kennengelernt hat.

Auch die Rahmenhandlung um die Rogues und den Alten wird fortgeführt. Ich hätte mir gewünscht, dass am Ende des Buches mehr herausgekommen wäre, aber dafür bin ich jetzt natürlich umso neugieriger auf den Folgeband, in dem es um den Vampir Nikolai gehen wird.

Fazit

Spannender und gefühlvoller vierter Band der Serie. Auf jeden Fall sehr zu empfehlen!

9 von 9 Punkten!

Midnight Breed-Serie

  1. Gebieterin der Dunkelheit
  2. Gefangene des Blutes
  3. Geschöpf der Finsternis
  4. Gebieterin der Dunkelheit
  5. Gefährtin der Schatten
  6. Gesandte des Zwielichts
  7. Gezeichnete des Schicksals
12.7.10 18:52


Ein skandalöses Angebot

von Sandra Brown

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Inhalt

Um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert.
Nach einem Zerwürfnis mit ihren Pflegeeltern nimmt Lauren Holbrook die Einladung von Ben Lockett an, nach Texas zu kommen und als Sekretärin für seine Frau zu arbeiten. Was Lauren jedoch nicht weiß ist, dass Ben bei seiner Einladung Hintergedanken hatte. Sein Sohn Jared ist bereits über dreißig Jahre alt und immer noch ein Schwerenöter. Diesen Umstand soll Lauren ändern.

Doch als sie in Texas ankommt ist alles anders als erwartet. Einen Job gibt es nicht, und willkommen ist sie bei Bens berechnender Frau auch nicht. Doch um ihre egoistischen Ziele zu erreichen macht sie Lauren ein skandalöses Angebot. Sie soll mit Jared eine Scheinehe führen, bis eine Zugverbindung zu ihrer kleinen Stadt verlegt ist, welche die Wirtschaft ankurbeln soll.
Schon bald merkt Lauren, dass sie Jared gar nicht mehr so abscheulich findet wie zu Anfang. Doch immer, wenn er Nähe zu ihr zulässt, stößt er sie danach nur weiter von sich. Lauren ist ratlos und Jareds Mutter gefällt die beginnende Leidenschaft zwischen den beiden überhaupt nicht…

Kritik

Endlich mal wieder ein typischer Sandra Brown. Man kann noch so viele neue Autoren ausprobieren, man kommt doch immer wieder zu den altbekannten zurück. „Ein skandalöses Angebot“ erschien im Original schon 1982, weshalb ich mit den typischen Liebesroman-Klischees aus der Zeit gerechnet habe. Doch ich muss sagen, ich blieb weitgehend verschont. Das einzig typische ist das arrogante Alphamännchen Jared. Doch Lauren ist zum Glück recht selbstbewusst gezeichnet und lässt sich nicht alles gefallen, was sie sehr sympathisch macht.
Mit Jared hatte ich dagegen mehr Probleme. Zu Beginn des Romans wird er wirklich als sehr arrogant und selbstsüchtig dargestellt. Mit der Zeit lernt man ihn besser kennen und kann sein Verhalten sogar verstehen. Dennoch ist es mit der Zeit ermüdend, wie oft er Lauren von sich stößt.

Sogar die Nebenfiguren sind in diesem Roman sehr interessant dargestellt. Vor allem auch die Ranch, auf der Lauren und Jared einige Zeit verbringen, und die zu seinem Besitz gehört, ist fantastisch dargestellt. Man kann sich wirklich vorstellen, wie hart das Leben auf so einer Ranch um die Jahrhundertwende gewesen sein muss. Wie immer entwirft Sandra Brown auch unglaublich unausstehliche Charaktere, die man als Leser verabscheuen muss. Dadurch bringt sie aber auch eine gehörige Würze in ihre Story.

Bis auf die vielen Auseinandersetzungen zwischen Lauren und Jared, die nach etlichen Wiederholungen wirklich langweilig werden, ist dieser Roman uneingeschränkt zu empfehlen. Die vielseitigen Charaktere und die tolle Landschaft machen es zu einem Leseerlebnis, bei dem man das Buch schwer aus der Hand legen kann.

Fazit

Spannender Liebesroman mit viel Gefühl und aufbrausenden Charakteren.

8 von 9 Punkten!

OT: Hidden Fires
412 Seiten
Genre: Zeitgenössischer Liebesroman

 

 

 

22.12.09 18:34


In Todesangst

von Linwood Barclay

Inhalt

Tim Blake macht sich ernsthaft Sorgen, als seine 17-jährige Tochter Sydney nicht von ihrem Ferienjob nach Hause kommt. In diesem Sommer lebt sie bei ihm und nicht bei seiner geschiedenen Frau, die in derselben Stadt lebt.
Tim begibt sich auf die Suche nach seiner Tochter, doch schon bald wird ihm klar, dass etwas nicht stimmen kann. In dem Hotel, in welchem Sydney angeblich arbeitete, scheint man sie gar nicht zu kennen und niemand weiß über ihren Verbleib bescheid, nicht einmal ihre Freunde. Je tiefer Tim gräbt, desto mehr bringt er sich selbst in Gefahr und schon bald wird klar: Sydney muss irgendetwas gewusst haben, das sie nicht wissen durfte.

Tim gibt nicht auf, für ihn zählt nur eins: Seine Tochter finden, und wenn es das Letzte ist, was er tut…

Kritik

Nachdem ich schon „Ohne ein Wort“ mit großer Begeisterung und „Dem Tode nah“ gelesen habe, war ich sehr gespannt auf Linwood Barclays neues Werk.
Wieder geht es hier um Dinge, die nicht so sind wie sie auf den ersten Blick scheinen. Natürlich rührt der Autor mit dieser Geschichte an Urängste, die jeder kennen dürfte. Das eigene Kind verschwindet und niemand weiß, wo sie ist oder warum sie verschwunden sein könnte. Noch dazu scheint Tim seine Tochter gar nicht wirklich gekannt zu haben, denn immer neue Dinge kommen ans Tageslicht, die er sich nicht erklären kann.

Die Story an sich klingt zweifellos spannend. Doch schafft es Barclay auch, diese Spannung bis zum Schluss zu halten? Tatsächlich dreht sich die Geschichte hin und wieder im Kreis und erscheint mehr als diffus. Trotzdem kann man das Buch nur schwer aus der Hand legen. Ein großer Pluspunkt ist hier der Schreibstil des Autors, der sich sehr flüssig und angenehm lesen lässt.
Die Story ist nicht schlecht und man fiebert auf jeden Fall mit Tim mit, aus dessen Sicht die Geschichte in der Ich-Perspektive erzählt wird. Auf jeden Fall möchte man natürlich wissen, ob er seine Tochter am Ende findet oder nicht.

Ein Minuspunkt bei Barclay ist der, dass das Buch doch sehr stark an seine Vorgänger erinnert. Die Story ist zwar eine andere, doch die Mechanismen sind dieselben. Die Auflösung empfand ich dann als etwas unspektakulär, aber mehr will ich nicht vorweg nehmen. Sicher lohnt es sich, gerade für Fans des Autors, zu diesem Buch zu greifen. Barclay ist auf jeden Fall ein großes Talent im Thrillergenre.

Fazit

Solider Thriller. Kein Höhepunkt, aber durchaus lesenswert.

7 von 9 Punkten!

OT: Fear the Worst
446 Seiten
Genre: Thriller

 

 

 

 

10.11.09 18:21


Untot lebt sich's auch ganz gut

von Mary Janice Davidson

Band 4 der ~Undead-Serie~

Inhalt

Weihnachten steht vor der Tür und Betsy ist die einzige Vampirin, die sich darüber freuen kann. Doch natürlich hat sie nebenbei noch allerhand andere Dinge zu erledigen. Immer wieder verschiebt sie den Hochzeitstermin mit Sinclair, um auf jeden Fall genug Zeit für die Vorbereitungen zu haben. Hinzu kommt, dass ihre verhasste Stiefmutter ein Kind bekommen hat. Betsy muss sich aufzwingen, um es sehen zu dürfen, doch wundersamerweise verhält sich das Baby nur bei ihr wirklich ruhig.

Als wäre das alles noch nicht genug, taucht Detective Nick Berry auf und verkündet, dass Betsy genau in das Beuteschema eines umgehenden Serienmörders passe und auf sich aufpassen soll. Dass sie ein Vampir ist, weiß er nicht, doch aus eben diesem Grund macht sich Betsy keine großen Sorgen. Das ändert sich jedoch, als ihr plötzlich eins der Opfer als Geist erscheint und sie mitten in den Fall hineingezogen wird.

Kritik

Wie immer bot auch dieser nunmehr vierte Betsy-Band gute Unterhaltung und hielt den einen oder anderen Schmunzler bereit. Trotzdem muss ich leider sagen, ist es das bisher schwächste Buch der Reihe. Der rote Faden in der Geschichte fehlt. Zwar ist der Zusammenhang zur Serie absolut logisch, doch liest sich diese Geschichte eher wie ein Zwischenspiel. Sonst gab es für jeden Roman sozusagen ein Leitthema. Dies soll zwar hier angeblich der Serienmörder sein, doch nimmt diese Handlung meines Erachtens nur eine geringe Position ein.

Betsy selbst ist wie immer sehr unterhaltsam. Doch auch was die Charaktere angeht, kommt kein rechtes Tempo in die Geschichte. Ein neuer Handlungsfaden, der Jessica (Betsys beste Freundin) und Detective Berry beinhaltet, wird leider nach einer interessanten Einführung fast komplett ignoriert und nur noch am Rande erwähnt. Diesem Buch hätten 100 Seiten mehr auf jeden Fall gut getan.

Trotz all der Kritik ist die Geschichte an sich trotzdem gewohnt unterhaltsam, man muss sich also nicht auf einen Totalausfall gefasst machen.

Fazit

Der bisher schwächste Betsy-Band, dennoch bietet er gute Unterhaltung.

7 von 9 Punkten!

OT: Undead and Unreturnable
244 Seiten
Genre: paranormaler Liebesroman

Die Undead-Serie

1)      Weiblich, ledig, untot
2)      Süss wie Blut und teuflisch gut
3)      Happy Hour in der Unterwelt
4)      Untot lebt sich’s auch ganz gut
5)      Nur über meine Leiche
6)      Biss der Tod euch scheidet

(außerdem HIER veröffentlicht, Copyright bei myFanbase)

 

19.10.09 23:11


Millionär

von Tommy Jaud

~Hörbuch-Rezension~

Inhalt

Nach seinen turbulenten Erlebnissen in „Vollidiot“ ging es für Simon Peters nicht gerade bergauf. Er hat seinen Job verloren und lebt seit zwei Jahren von Hartz IV, seine Wohnung ist mickrig und er kann nicht mehr mit seinen Freunden essen gehen, weil er sich so was einfach nicht mehr leisten kann.
Zu allem Überfluss zieht in das für ihn unerschwingliche Penthouse über seiner Wohnung eine nervtötende, super erfolgreiche Tussi. Simon ist genervt. Es gibt nur eine Lösung für das Problem: Er muss sie aus dem Haus bekommen. Der einfachste Weg wäre wohl, das Haus zu kaufen und ihr zu kündigen. Doch woher soll er die Million nehmen, die das Gebäude kosten soll?
Ist doch klar: Er muss Millionär werden!

Kritik

Ich habe bisher alles konsumiert, was Tommy Jaud produziert hat, und fand es immer unterhaltsam und gut. Vom Vollidioten habe ich sogar den Film gesehen, und selbst der hat mir gefallen, obwohl ich sonst kein Pocher-Fan bin.
Nun wollte ich natürlich wissen, wie es mit Simon Peters weitergeht. Und ich kann nur sagen: Wer „Vollidiot“ gelesen hat, darf sich „Millionär“ auf keinen Fall entgehen lassen. Meiner Meinung nach hat Tommy Jaud hier sein Meisterstück abgeliefert. Es kommt selten vor, dass ich wirklich laut lachen muss, doch hier ist es mehrmals passiert.
Ein wenig schade fand ich, dass Simons Freunde aus dem ersten Band nur ziemlich selten vorkommen, dafür sind die neuen Charaktere aber unheimlich interessant. Vor allem Annabelle von der Servicehotline oder auch der Motivationstrainer, der sächsisch spricht. Dies ist vor allem auch eins der wenigen Bücher, bei dem ich raten würde, es als Hörbuch zu konsumieren. Denn Christoph Maria Herbst trägt das übrige dazu bei, Jauds Stoff perfekt rüberzubringen. Er liest einfach fantastisch!
Nun kann ich nur hoffen, dass auch „Millionär“ noch verfilmt wird, denn dieser Film würde seinen Vorgänger um Längen schlagen.

Fazit

Geniale Ideen, geniale Umsetzung! Absolut zu empfehlen!

9 von 9 Punkten!


4 CD's
Laufzeit: 278 min
Sprecher: Christoph Maria Herbst

12.10.09 17:21


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