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Happy Hour in der Unterwelt

von Mary Janice Davidson

Band 3 der ~Undead-Serie~

Inhalt

“In Zeiten wie diesen spreche ich gern ein Gebet. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Lieber Gott, wir danken dir, für dieses Essen hier. Jesus liebt mich ganz gewiss, denn die Bibel sagt mir dies. Und Gott segne den ganzen Mist hier!“

Betsys drittes Abenteuer hat es wieder in sich. Immer noch ist sie die Königin der Vampire und immer noch gefällt ihr das überhaupt nicht. Den größten Schock erlebt sie aber, als sie von ihrer schrecklichen Stiefmutter erfährt, dass diese ein Kind erwartet.
Als wäre das noch nicht genug, lässt ihr Vater die größte Bombe aber erst noch platzen. Vor etlichen Jahren war seine Frau schon einmal schwanger. Da die beiden aber damals getrennt waren, hat sie das Kind zur Adoption frei gegeben. Betsy hat also eine Schwester! Damit jedoch nicht genug. Bei einer Lesestunde im Buch der Toten erfährt sie, dass ihre Schwester die Tochter des Teufels ist, der damals in den Körper ihrer Stiefmutter gefahren ist. Nun soll die Tochter des Teufels die Weltherrschaft übernehmen. Die junge Frau, die Betsy dann ausfindig macht, hat aber so gar nicht gemein mit der Teufelsbrut, die sie erwartet hatte…

Kritik

Das Beste an den Büchern von Mary Janice Davidson ist, dass sie sich locker weglesen lassen. Im Prinzip hat man die ganze Zeit das Gefühl, man würde sich eine lustige Fernsehserie anschauen.
Betsy selbst ist ein sehr sympathischer Charakter. Es ist eine Freude mitzuerleben, wie sehr sie ihren Posten als Königin der Vampire hasst. Eric Sinclair hingegen bleibt der Geheimnisvolle. Man weiß nie, wie er wirklich zu Betsy steht. Allerdings entwickelt sich ihre Beziehung in diesem Buch entscheidend weiter, denn als sie ihn von sich stößt und er sich abwendet, merkt Betsy, dass ihr das so gar nicht gefällt, obwohl sie das früher immer erreichen wollte.
Die Idee, eine Schwester für Betsy einzubringen, die auch noch die Tochter des Teufels ist, klingt zunächst natürlich sehr weit hergeholt. Doch im Prinzip unterstreicht es nur einmal mehr die Verrücktheit von Betsys Welt.

Bei der Serie um Betsy ist es sehr wichtig, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, sonst gerät man leicht durcheinander. Ich muss häufig schmunzeln oder sogar laut lachen, daher sind diese Romane für mich bisher das Beste, was ich an lustiger Vampirliteratur gelesen habe. Auf jeden Fall zu empfehlen, wenn man leichte Lektüre mit hohem Unterhaltungswert sucht.

Fazit

Wem die ersten beiden Betsy-Bände gefallen haben, der wird auch diesen mögen!

7 von 9 Punkten!

OT: Undead and Unappreciated
220 Seiten
Genre: paranormaler Liebesroman

Die Undead-Serie

1)      Weiblich, ledig, untot
2)      Süss wie Blut und teuflisch gut
3)      Happy Hour in der Unterwelt
4)      Untot lebt sich’s auch ganz gut
5)      Nur über meine Leiche
6)      Biss der Tod euch scheidet

 

8.10.09 21:42


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Wie erobert man einen Duke?

von Julia Quinn

Band 1 der ~Bridgerton-Serie~

Inhalt

Daphne Bridgerton befindet sich gerade in ihrer ersten Londoner Saison. Sie genießt die Zeit, auch wenn sie etwas betrübt ist, dass alle jungen Männer sie nur als gute Freundin betrachten und sie keine Verehrer hat. Denn nichts wünscht sich Daphne mehr als eine gute Ehe und Kinder, was nicht verwunderlich ist, wenn man selbst mit sieben Geschwistern aufgewachsen ist.

Simon Basset, der Duke of Hastings, hat das umgekehrte Problem. Als Duke gilt er als guter Fang und wird von Frauen umschwärmt. Allerdings hat er sich geschworen, niemals zu heiraten und Kinder zu bekommen. Als er und Daphne sich kennen lernen, wittert er eine große Chance: Er tut so, als wäre er an Daphne interessiert, was ihm die Frauen vom Leib hält und ihr wiederum viele Verehrer bescheren wird, da sie dann interessanter erscheint.
Nach anfänglichem Zögern willigt Daphne in diesen Plan ein. Dass ihnen ihre eigenen Gefühle einen Strich durch die Rechnung machen würden, hätte keiner von beiden vermutet…

Kritik

Endlich bin ich dazu gekommen, den ersten Bridgerton-Roman von Julia Quinn zu lesen. Und wie immer war dieser Ausflug ins Regency-London absolut wunderbar. Früher habe ich mich lange gegen historische Liebesromane gesträubt, sie waren mir zu klischee-beladen. Doch als mir Julia Quinn empfohlen wurde, habe ich einfach mal eins ihrer Bücher ausprobiert und bin seitdem von dieser Autorin überzeugt.

Simon, der sich gegen eine Heirat sträubt und dabei feste Prinzipien vertritt, war mir aus anderen Bridgerton-Romanen schon bekannt. Doch seine ruhige, geheimnisvolle Art konnte ich mir vorher nie erklären. In diesem Roman wird das natürlich klarer. Simon hat als Kind viel mitgemacht und leidet auch nach dessen Tod noch unter der Abweisung durch seinen Vater. Daphne stellt im Prinzip das genaue Gegenteil zu ihm dar. Sie hatte eine glückliche Kindheit mit vielen Geschwistern und schaut hoffnungsvoll einer Zukunft mit Kindern und einem Ehemann entgegen. Ich finde dass die Chemie zwischen den beiden sehr gut dargestellt wurde. Als Leserin kann man gut verstehen, dass sich Daphne zu Simon hingezogen fühlt.

Was mich ganz besonders an Quinns Romanen reizt ist, dass die Geschichte nicht, wie in einem herkömmlichen Liebesroman – mit der Hochzeit endet. Sie geht immer noch einen Schritt weiter, was ich sehr mag. Natürlich erkennt man, wenn man einige Bücher der Serie gelesen hat, Muster, die sich wiederholen. Doch das verzeihe ich der Autorin bei so fesselndem Lesestoff gern. Ich werde auf jeden Fall auch die anderen Bände der Bridgertons noch lesen!

Fazit

Wunderbarer Regency Liebesroman! Sehr zu empfehlen!

9 von 9 Punkten!


OT: The Duke and I
396 Seiten
Genre: Historischer Liebesroman


Die Bridgertons

1)      Wie erobert man einen Duke? (Daphne)
2)      Wie bezaubert man einen Viscount? (Anthony)
3)      Wie verführt man einen Lord? (Benedict)
4)      Penelopes pikantes Geheimnis (Colin)
5)      In Liebe, Ihre Eloise (Eloise)
6)      Ein hinreißend verruchter Gentleman (Francesca)
7)      Mitternachtsdiamanten (Hyacinth)
8)      Hochzeitsglocken für Lady Lucy (Gregory)

 

17.9.09 20:11


Lügen, die von Herzen kommen

von Kerstin Gier

~Hörbuch-Rezension~

Inhalt

Hanna hat einen guten Job als Journalistin bei der "Annika", ist 26 Jahre alt und lebt zusammen mit ihrem jüngeren Bruder im Anbau ihres Elternhauses. Dass sie noch Single und nicht perfekt gebaut ist, stört sie die meiste Zeit gar nicht. Als sie für einen Artikel über Onlineliebe recherchiert, begibt sie sich in einen Testchat, in dem sie den geheimnisvollen Boris68 trifft. Er ist ihr gleich sympathisch und sie beschließen, sich im wirklichen Leben zu treffen. Da gibt es nur ein Problem: Hanna ist nicht die schlanke Elfe, als die sie sich in ihrem Onlineprofil beschrieben hat - was nun?

Kritik

Dies ist das zweite Hörbuch, das ich von Kerstin Gier gehört habe, und ich muss sagen, ich liebe es, mir im Auto ihre Geschichten anzuhören. Die Zeit vergeht wie im Flug und man kann herrlich schmunzeln.

Natürlich ist Hanna eine sehr sympathische Figur, denn nahezu jede Frau kann sich mit ihr identifizieren: sie ist hoffnungslos unvollkommen. Doch trotzdem geht sie ihren Weg und macht einen Bogen um die kleinen Stolpersteine, die einem Familie, Freunde oder Vorgesetzte manchmal unbeabsichtigt zwischen die Beine werfen. Auch die anderen Charaktere sind mit Herzlichkeit, aber ohne Tiefe beschrieben. Das stört allerdings nicht, da man diesen Roman ja auch nicht zu ernst nehmen, sondern einfach mal die Gedanken baumeln lassen soll.

Gelesen wird dieses Hörbuch von Mirja Boes, die den meisten aus dem Fernsehen als Comedy-Größe bekannt sein dürfte. Diese Geschichte ist wie gemacht für sie, und sie schafft es hervorragend, sie sich zu eigen zu machen. Mirja Boes' Art des Vorlesens erhöht den Spaß an diesem Buch auf jeden Fall noch und es ist viel zu schnell zu Ende gehört.

Fazit

Lustige, frische Unterhaltung, mit der man sich eine gute Zeit machen kann. Vor allem für Frauen zu empfehlen!

8 von 9 Punkten!

4 CD's
Gelesen von Mirja Boes

(außerdem HIER veröffentlicht, Copyright bei myFanbase)

19.8.09 22:07


Habe Mutter, brauche Vater

von Susan Mallery

Band 2 der ~Buchanan-Serie~

Inhalt

Elissa Towers ist seit Jahren gewohnt, auf sich allein gestellt zu sein. Zusammen mit ihrer kleinen Tochter lebt sie in einer bescheidenen Wohnung und hält sich mit einem Job als Kellnerin über Wasser. Als ihr neuer Nachbar Walker Buchanan ihr seine Hilfe bei einem platten Reifen anbietet, ist sie zunächst alles andere als begeistert. Auf die Hilfe anderer möchte sie nicht angewiesen sein.
Walker selbst trägt auch einige Geheimnisse mit sich herum. Vor kurzem ist er bei den Marines ausgestiegen, nachdem einen guten Freund eine Kugel getroffen hat, die eigentlich für ihn bestimmt war. Er sucht auf keinen Fall nach einer Beziehung, aber die widerspenstige Elissa zieht ihn doch magisch an.
Trotz aller Widerstände freunden sich die beiden an und fühlen bald, dass da mehr zwischen ihnen ist. Doch sie wehren sich vehement dagegen…

Kritik

Dies ist der zweite Band um ein Mitglied der Familie Buchanan und es hat mir wieder sehr gut gefallen. Susan Mallery schildert ihre Figuren sehr warmherzig, anders lässt es sich nicht beschreiben. Sogar die Nebenfiguren entwickeln eine gewisse Tiefe und dienen nicht nur der Zierde.
Elissa hat schon viel erlebt und hat ein großes Verantwortungsgefühl ihrer Tochter gegenüber. Wie sie ist man auch als Leserin sehr interessiert daran, wie Walker unter seiner ruhigen, manchmal mürrischen Schale ist. Ehemalige Militär-Angehörige sind sowieso immer sehr interessant.

Die Geschichte selbst entwickelt sich recht langsam, wird aber nie langweilig. Zum Ende hin aber ich sogar eine oder zwei Tränen vergossen, weil die Geschichte wirklich zu Herzen ging. Und natürlich macht dieses Buch unglaubliche Lust auf die weiteren Folgebände, vor allem auf den nächsten um Reid.

Fazit

Ein sehr schöner zweiter Band einer ganz wundervollen Serie.

8 von 9 Punkten!

OT: Irresistible
396 Seiten
Genre: zeitgenössischer Liebesroman

Die Buchanans

1)      Suche: Köchin, Biete: Liebe
2)      Habe Mutter, brauche Vater
3)      Kenne alle, will nur eine
4)      Tausche mich, nehme dich

 

 

29.7.09 18:15


Die Maske der Leidenschaft

von Daria Charon

Inhalt

Vor vielen Jahren verpflichteten sich die Bürger des Städtchens Allershausen den Wolfsmännern gegenüber durch einen Pakt. Die Männer der Wolfenburg sorgen für die Sicherheit des Städtchens und einen gewissen Wohlstand, dafür bekommen sie alle 25 Jahre eine Jungfrau aus den Reihen der Allershausener.
Doch in diesem Jahr verlangen die Wolfsmänner gleich drei Jungfrauen. Die Allershausener können den Pakt nicht erfüllen, da es nur zwei Jungfrauen im entsprechenden Alter gibt. Nachdem der Versuch, den Wolfsmännern drei Dirnen zu schicken und sie so zu täuschen, scheitert, erklärt sich Viola bereit, die Männer zu begleiten, wenn sie ihre Schwester Samara dafür in Frieden lassen.

Auf der Wolfenburg angekommen lernt sie den Herrn der Burg kennen, Kyrian Lupanescu. Noch ist Viola nicht klar, warum sie überhaupt hier ist, denn man hat nie eine der Jungfrauen wieder gesehen und fürchtet das Schlimmste. Kyrian verbirgt sein Gesicht hinter einer Wolfsmaske und damit sind seine Absichten genauso undurchschaubar, wie sein Gesicht…

Kritik

Ich habe mich schon ein paar Mal an erotischen Romanen versucht und fand sie immer bestenfalls mittelmäßig. Meist leidet die Handlung unter den ausschweifenden Sexszenen und das finde ich dann eher langweilig. Da ich aber so viel Gutes über dieses Buch gehört habe, beschloss ich, es doch einmal zu versuchen. Da es nur knapp über 200 Seiten hat, kann man ja auch nicht viel verkehrt machen.

Ich finde den ganzen Plot hochinteressant und kann mich nicht erinnern, so was schon mal gelesen zu haben. Sicher kennt man die ängstliche aber auch wortgewandte Jungfrau, die gezwungen wird, sich einem Mann hinzugeben. In Historicals ist das kein seltener Plot. Doch Daria Charon schafft es, frischen Wind in diese bekannte Storyline zu bringen. Ich hatte das Gefühl, als hätte ich etwas vergleichbares noch nie gelesen.
Man schließt Viola sofort ins Herz. Sie kam mit einem zu kurzen Bein zur Welt, so dass sie immer hinkt und von allen in Allershausen nur Krüppel genannt wird. Ihr Vater gibt ihr die Schuld am Tod seiner ersten Frau, die bei der Geburt starb. Die einzige Person, der Viola wirklich verbunden ist, ist ihre Halbschwester Samara.
Auch Kyrian Lupanescu finde ich absolut faszinierend. Die Vorstellung, dass er immer eine Maske trägt, ist zwar befremdlich, aber dafür ist man umso gespannter auf den Moment, in dem er sie abnehmen wird.
Was die Sexszenen angeht finde ich, kann man das Buch fast nicht als erotischen Roman beschreiben. Die drei Dirnen bringen zwar etwas Schwung herein, aber eigentlich verbirgt sich hinter „Die Maske der Leidenschaft“ einfach ein sehr schöner Liebesroman. Eins der wenigen Bücher, die ich sogar noch mal lesen würde. Selbst dass der Roman nur etwas über 200 Seiten hat, hat mich nicht gestört. Denn es war kein einziger Satz darin unnötig oder langweilig, etwas, das man von den meisten 400-Seiten-Büchern nicht behaupten kann.

Fazit

Wer auf der Suche nach einer wundervollen Liebesgeschichte ist, muss dieses Buch unbedingt lesen!

9 von 9 Punkten!

206 Seiten
Genre: erotischer Roman

 

18.7.09 12:33


Aphrodites Schwester

von Elizabeth Hoyt

Ursprünglich als Historical Special bei Cora unter dem Titel "Die Schöne mit der Maske" erschienen.

Band 1 der ~Prince-Trilogie~

Inhalt

Anna Wren wurde nach vier Jahren Ehe Witwe und lebt nun schon ein paar Jahre mit ihrer Schwiegermutter in einem kleinen Cottage. Doch das Geld reicht einfach nicht, so dass sich Anna auf die Suche nach einer Anstellung macht. Diese findet sie auf Ravenhill Abbey, dem herrschaftlichsten Anwesen der ganzen Gegend. Dort wird sie als Sekretärin des meist mürrischen Earls of Swartingham angestellt.

Edward de Raaf, der Earl of Swartingham, kann von Anfang an nicht verstehen, warum er sich zu seiner eher unscheinbaren Sekretärin hingezogen fühlt. Doch auch Anna geht es so.
Als sie einer jungen Prostituierten, die sie verletzt am Straßenrand gefunden hat, hilft, eröffnet sich für Anna eine neue, jedoch wagemutige Möglichkeit. Edward besucht öfter ein Londoner Bordell, das „Aphrodites Grotto“. Anna beschließt, sich maskiert eine Nacht dort mit ihm zu treffen, ohne dass er ihre wahre Identität herausfinden darf…

Kritik

Den Plot an sich fand ich schon höchst interessant für einen historischen Liebesroman. Er klingt natürlich etwas weit hergeholt und wagemutig, macht aber dennoch neugierig. Da ich schon viel gutes über „Raven Prince“ (der Originaltitel des Buches) gehört habe, wollte ich es auf jeden Fall gern selbst lesen.

Die Charaktere sind sehr gut dargestellt. Sowohl Anna als auch Edward schließt man während des Lesens ins Herz und wünscht sich unbedingt ein Happy End für die beiden. Natürlich sind sie nicht perfekt, sondern bisweilen ziemlich eigenwillig, doch das macht die Geschichte nur umso interessanter. Besonders gefreut hat mich, dass die Beziehung Annas zu ihrer Schwiegermutter so herzlich dargestellt wird. Hier verzichtet Elizabeth Hoyt völlig darauf, irgendwelche Klischees der bösen Schwiegermutter auszugraben, was sehr erfrischend ist.
Auch die Nebencharaktere sind gut gelungen. Sogar was die Prostituierten angeht verzichtet Hoyt auf Klischees und stellt sie als ganz gewöhnliche Menschen mit etwas speziellem Beruf dar, so dass man auch sie als sehr sympathisch empfindet.

Leider muss ich sagen, dass mir der Einstieg in den Roman etwas schwer fiel. So geht es mir aber sehr oft bei historischen Liebesromanen. Ab der Hälfte des Buches wurde ich aber richtig in die Geschichte eingesaugt und wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Vor allem Annas forsche und untypische Art brachte frischen Wind in die ganze Story und hebt sie so von den meisten anderen historischen Liebesromanen ab. Auf jeden Fall bin ich schon sehr neugierig auf den nächsten Roman von Elizabeth Hoyt!

Fazit

Wer historische Liebesromane mag, jedoch auf Klischees verzichten kann und offen für eine ausgefallene Geschichte ist,d er darf diesen Roman auf keinen Fall verpassen!

8 von 9 Punkten!

OT: The Raven Prince
396 Seiten
Genre: Historischer Liebesroman

 

1.7.09 19:03


Süss wie Blut und teuflisch gut

von Mary Janice Davidson

Band 2 der ~Undead-Serie~


Inhalt

Betsy ist die neue Vampirkönigin, obwohl sie darauf überhaupt keine Lust hat. Noch weniger freut es sie aber, dass Eric Sinclair sich durch eine gemeine Aktion den Posten des Königs an ihrer Seite erschlichen hat.
Zu diesem nicht unwesentlichen Problem kommt ein weiteres: Betsy braucht Geld für die täglichen Dinge des Lebens. Da ihr Haus von Termiten zerfressen wird, brauchen sie, ihr Mitbewohner Marc und ihre steinreiche Freundin Jessica auch dringend eine neue Unterkunft. Betsy kann es nicht glauben, als sie bei Macy’s einen Job als Schuhverkäuferin bekommt. Ihr absoluter Traum!
Doch auch diese Freude wird getrübt, denn irgendjemand läuft durch die Nacht und ermordet Vampire. Betsy muss ihren Pflichten als Königin nachkommen…

Kritik

Dass ich den ersten Band der Reihe, „Weiblich, ledig, untot“ gelesen habe ist schon eine ganze Weile her und ich hatte Bedenken, ob ich überhaupt in die Handlung reinkomme und alle Figuren noch wieder erkenne. Doch meine Sorge war unbegründet. Selbst wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat, findet man schnell in die Handlung. Allerdings ist es natürlich dennoch zu empfehlen, die Serie in der richtigen Reihenfolge (siehe unten) zu lesen.
Betsy ist ein sehr sympathischer Charakter. Sie ist etwas schusselig, aber äußerst entschlossen. Zudem redet sie ganz und gar nicht wie eine Königin, sondern gebraucht liebend gern Kraftausdrücke, was mir sehr gut gefallen hat. Auch ihre Beziehung zu Sinclair wird hier weiter geführt, der mir ebenfalls sympathisch ist, auch wenn er etwas undurchsichtig und geheimnisvoll ist.

Diese Serie sollte man unbedingt mit einem Augenzwinkern lesen und nicht ernst nehmen. Betsys Geschichte ist pure Unterhaltung, und das vom feinsten. Häufig muss man schmunzeln, manchmal auch laut lachen. Auf jeden Fall also Gute-Laune-Literatur und für Fans von paranormalen Liebesromanen einen Versuch wert.

Fazit

Wer Spaß an lustiger Vampirliteratur hat ist hier genau an der richtigen Stelle.

8 von 9 Punkten!

OT: Undead and Unemployed
253 Seiten
Genre: paranormaler Liebesroman


Die Undead-Serie

1)      Weiblich, ledig, untot
2)      Süss wie Blut und teuflisch gut
3)      Happy Hour in der Unterwelt
4)      Untot lebt sich’s auch ganz gut
5)      Nur über meine Leiche
6)      Biss der Tod euch scheidet

 

15.6.09 21:07


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