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Eiskalt ist die Zärtlichkeit

von Karen Rose

Inhalt

Ihr Ehemann wird Polizist und terrorisiert sie jahrelang. Er schlägt und malträtiert sie, stößt sie sogar die Kellertreppe herunter, so dass sie ein gebrochenes Rückgrat hat und drei Monate im Krankenhaus bleiben muss. Hier lernt sie Menschen kennen, die ihr helfen wollen. Doch sie kann sich nicht mehr richtig bewegen und hat Schmerzen bei jedem Schritt. Vor allem hält sie eins bei ihrem Ehemann: Ihr kleiner Sohn.

Sieben Jahre später ist Mary Grace unter neuem Namen untergetaucht. Sie heißt mittlerweile Caroline und hat sich mit ihrem Sohn ein neues Leben aufgebaut. Ihr Mann hält sie und ihren Sohn für tot.
Doch dann wird ihr früheres Auto aus einem See gezogen und Rob dämmert langsam, dass Mary Grace geflüchtet ist. Er macht sich auf die Suche nach ihr und scheut dabei auch nicht vor äußerst brutalen Mitteln zurück.
Es wird ein Wettlauf um Leben und Tod…

Kritik

Zuerst war ich ehrlich gesagt von der Story nicht wirklich begeistert. Sie erinnerte mich zu sehr an den Film mit Julia Roberts, "Der Feind in meinem Bett". Und die Story ist auch ziemlich ähnlich. Eine junge Frau flüchtet vor ihrem brutalen Mann und der ahnt zunächst nicht, dass sie vor ihm davon gelaufen ist. Dann bekommt er es heraus und beginnt nach ihr zu suchen, getrieben von Rachefantasien.
Die Frau hat sich unterdessen ein neues Leben aufgebaut und verliebt sich gerade neu. Nur dass in diesem Roman eben auch ein Kind eine Rolle spielt.

Insgesamt lässt sich der Thriller langsam an und fesselt zu Beginn nicht wirklich. Die häufigen Sprünge zwischen Chicago, wo Mary Grace als Caroline mit ihrem Sohn untergetaucht ist, und Asheville, ihrem früheren Heimatort nerven teilweise sogar. Im Verlauf der Handlung werden diese Sprünge aber immer interessanter und sind auch später nicht mehr wegzudenken.
Die letzten 100 Seiten liest man dann mit atemloser Spannung. Vor allem die Brutalität von Rob wird hier deutlich dargestellt, nichts wird beschönigt. Trotzdem bleibt der Leser von blutigen Details verschont.

Die Themen Gewalt gegen Frauen und Gewalt in der Ehe werden realistisch und sorgsam dargestellt. Man bekommt ein klares Bild dessen, was Caroline in ihrer Ehe erlebt haben muss. Leider ist Gewalt in der Ehe heute fast alltäglich, daher fand ich die Verarbeitung dieses Stoffes in einem Roman auch sehr ansprechend. Denn auch in dieser Form kann ja Aufklärungsarbeit geleistet werden.

Im Vergleich zu anderen Thrillern ist dieser wesentlich sanfter und nicht so blutig. Der Liebesgeschichte wird mehr Platz eingeräumt, weshalb ich es sogar eher als einen Romantic Suspence-Roman bezeichnen würde, was eine Mischung aus Liebesroman und Thriller ist, denn einen richtigen Thriller.
Trotzdem, wie gesagt, unheimlich spannend. Fans z.B. von Linda Howard und Sandra Brown sind hier genau an der richtigen Stelle.

8 von 9 Punkten!

OT: Don't tell, 636 Seiten

(ursprünglich HIER veröffentlicht, Copyright bei myFanbase)

30.3.08 19:11
 


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