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Das Leuchten der Stille

von Nicholas Sparks

Inhalt

Savannah und John sind beide Anfang zwanzig, als sie sich im Sommer 2000 kennen lernen. John ist Soldat bei der Armee und in Deutschland stationiert. Seinen Urlaub verbringt er in seiner Heimatstadt Wilmington, North Carolina.

Savannah ist ebenfalls dort, um ein Hilfsprojekt zu unterstützen. Beide verlieben sich ineinander und zählen die Tage, bis John im Dezember 2001 die Armee verlässt und sie heiraten können.

Dann geschieht der 11. September 2001 und John verlängert seinen Vertrag. Plötzlich ist nicht mehr klar, wo die Prioritäten gesetzt werden müssen. Er erhält einen endgültigen Brief von Savannah…


Review

Ich habe mich noch nicht oft an Nicholas Sparks’ Bücher heran getraut, weil ihnen der Ruf anhaftet, eher tragisch zu enden. Auch bei diesem Roman wird man, was das betrifft, nicht enttäuscht. Tränen kullerten auch bei mir ein paar.

Dennoch ist das Ende, soviel sei verraten, nicht ganz so endgültig wie bei vielen seiner anderen Romane. Es lässt einen traurig zurück, aber auch ein wenig unzufrieden. Ja, ich würde es sogar als ein wenig zu unspektakulär bezeichnen angesichts der Dinge, die vorher geschehen sind. Trotzdem ist es kein schlechtes Ende. Das mag wirr klingen, doch man versteht es wohl auch erst, wenn man das Buch selbst gelesen hat.

Der Roman wird in der Ich-Perspektive aus Johns Sicht erzählt. Eigentlich mag ich Bücher aus dieser Perspektive gar nicht, muss aber zugeben, dass es mir hier erst nach einigen Seiten wirklich auffiel. Es stört also nicht beim lesen.

Da "Das Leuchten der Stille" von einem Mann geschrieben wurde, ist es noch interessanter, einen Einblick in die Gedankenwelt des männlichen Protagonisten zu gewinnen. Sein Charakter ist vielschichtig gezeichnet und man kann seine Zerrissenheit zwischen seinen Verpflichtungen als Soldat und seiner Liebe zu Savannah gut nachvollziehen.

Eine hochinteressante Figur stellt auch Johns Vater dar. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, aber er ist sozusagen eine Schlüsselfigur, die der Geschichte Tiefe verleiht. Savannah war mir einige Zeit sehr unsympathisch. Nachdem sie diesen schicksalhaften Brief geschrieben hat, litt ich mit John und konnte sie nicht verstehen, auch wenn sie eigentlich als sehr netter Mensch mit Ecken und Kanten beschrieben wird.

Leider werden einige wichtige Passagen ihrer Geschichte aus Johns Sicht in einer Art Zeitraffer erzählt, was einem dann das Gefühl gibt, die Geschichte eben wirklich nur erzählt zu bekommen, und nicht tatsächlich dabei zu sein. Aus diesem Grund denke ich, dass "Das Leuchten der Stille" ein gutes Buch ist, aber nicht an Sparks frühe Romane heranreicht. Wer seine Bücher gern liest wird aber sicher nicht enttäuscht von diesem sein. Diejenigen, die lieber ein Happy End mögen, sollten hiervon die Finger lassen!

6 von 9 Punkten!

OT: Dear John

399 Seiten

(ursprünglich HIER veröffentlicht, Copyright bei myFanbase)

14.4.08 20:53
 


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