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Die Nacht der Wölfin

von Kelley Armstrong

Inhalt

Elena lebt in Toronto und versucht, vor ihrem Lebensgefährten ihr größtes Geheimnis zu verbergen: Sie ist ein Werwolf. Und nicht nur das, sie ist der einzige weibliche Werwolf, den es gibt. Vor einigen Jahren hat ihr damaliger Verlobter Clay sie ungefragt gebissen und sie so ebenfalls zu einem Wolf gemacht.

Vor einem Jahr hat Elena sich entschieden, ihr Rudel zu verlassen und ein normales Leben zu führen. Ein Anruf von Jeremy, dem Rudelalpha, katapultiert sie zurück in die Vergangenheit. Einige Mutts – vom Rudel unabhängig lebende Werwölfe -  haben sich zusammengeschlossen und versuchen, das Rudel zu zerstören. Elena bleibt nichts anderes übrig, als zurück zu kehren und der einzigen Familie beizustehen, die sie je gekannt hat. Natürlich sind Streitereien zwischen ihr und Clay vorprogrammiert…

Kritik

Die Welt der Werwölfe mit ihren eigenen Regeln ist natürlich hochinteressant. Kelley Armstrong baut den Mythos etwas um und zeichnet so ganz neue Werwölfe, bei denen nicht alles nach den bekannten Klischees läuft.
Die Charaktere sind mit Sicherheit sehr interessant dargestellt. Auch wenn es hier zwei Seiten gibt - die Rudelwölfe und die Mutts – heißt das noch lange nicht, dass diese sich auf die althergebrachten Parameter Gut und Böse reduzieren lassen. Sicher sind die Mutts die Bösen, aber der Werwolf an sich wird von der Autorin sehr vielschichtig dargestellt. Diese Symbiose aus Mensch und Tier hält sich an seine eigenen Regeln und folgt im Zweifelsfall viel eher seinen Instinkten als ein Mensch. Das macht den Roman durchaus interessant.

Ich lese noch nicht lange paranormale Romane. Nachdem ich mit Vampir-Romances angefangen habe, wollte ich mich nun auch mal an das Thema Werwölfe wagen. Bei J. R. Ward und Lara Adrian hatte ich starke Schwierigkeiten, in die Büchern reinzufinden. Ebenso ging es mir bei Kelley Armstrong. Leider muss ich sagen, fand ich keinen richtigen Anschluss bis das Buch zu Ende war. Die Story war zwar nicht schlecht, hatte aber keine echten Höhepunkte. Gerade was die Beziehung von Elena und Clay angeht, hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Sie findet keinen rechten Abschluss.

Allerdings muss ich anmerken, dass es auch sehr viele begeisterte Leser gibt. Ich würde empfehlen, das Buch anzulesen und dann zu entschieden, ob es einem liegt oder nicht.

Zu diesem Buch gibt es zwei Fortsetzungen, von denen eine – „Rückkehr der Wölfin“ – bereits auf deutsch erschienen ist.

Fazit

Paranormaler Roman, der in keine Schiene richtig passen will: Weder ein richtiger Thriller noch ein richtiger Liebesroman. Von allem ein bisschen. Für Werwolf-Fans sicher geeignet, alle anderen sollten mal reinlesen und dann entscheiden.

6 von 9 Punkten!

OT: Bitten
478 Seiten

4.6.08 12:05
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Nina / Website (4.6.08 14:02)
Hallo Lilenya,

was für ein schöner Zufall, dass du heute gerade dieses Buch rezensiert hast! Ich bin nämlich vor ein paar Tagen auf die Reihe aufmerksam geworden und seitdem am überlegen, ob ich mir 'Die Nacht der Wölfin' ertauschen soll.
Aufgrund deiner Rezi werde ich das Buch auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, aber ich denke, ich muss es nicht gleich sofort haben bzw. habe dann eben nicht so hohe Erwartungen, weil viele andere ja so begeistert waren.

Liebe Grüße,
Nina

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