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Land der Lupinen

von Paullina Simons

Teil 3 der der Trilogie um ~Tatiana & Alexander~

Inhalt

Nachdem Tatiana ihren Ehemann Alexander aus deutscher Gefangenschaft befreit hat, beginnen die beiden zum Ende des Zweiten Weltkrieges zusammen mit ihrem kleinen Sohn Anthony ein neues Leben in den USA. Sie kaufen sich ein Wohnmobil und reisen herum. Sie arbeiten, wenn sie Geld brauchen und versuchen in der restlichen Zeit, sich wieder aneinander zu gewöhnen. Denn der Krieg und ihre Vergangenheit haben Spuren hinterlassen. Beide kämpfen damit und um ihre Liebe. Denn sie haben niemanden mehr außer sich, ihre Familien sind tot und ihr Sohn braucht sie.

Nach langer Suche lassen sie sich auf ihrem Land in Arizona nieder, das Tatiana mit Geld von Alexanders Mutter gekauft hatte. Alexander findet schnell Arbeit und wird dort sehr geschätzt, doch immer noch holt ihre Vergangenheit sie schnell ein. Vielen Menschen gefällt es nicht, dass Alexander in der Roten Armee war.

Abgesehen davon verfolgen die beiden natürlich auch Probleme des Alltags, Misstrauen und Vorwürfe. Doch über allem steht grundsätzlich ihre Liebe.

Kritik

Es ist schwer, eine Zusammenfassung über ein Buch zu schreiben, das insgesamt eine Zeitspanne von über 50 Jahren umfasst. Schon vor langer Zeit hatte ich „Die Liebenden von Leningrad“ gelesen und war absolut gefesselt von dieser unglaublichen Liebesgeschichte. Die Fortsetzung „Tatiana und Alexander“ konnte nur noch bedingt mit dem ersten Band mithalten, vor allem da sich die beiden erst im letzten Drittel des Buches wieder begegnen.

„Land der Lupinen“ erzählt nun, wie die erstaunliche Liebesgeschichte von Tatiana und Alexander weiter geht. Absolut realistisch wird dargestellt, wie schwer es vor allem Alexander fällt, sich wieder an ein normales Leben zu gewöhnen. Mit teilweise schonungsloser Härte schildert Simons seine Erinnerungen an den Krieg und wie sie ihn verfolgen. Ein wirklich beeindruckender Einblick in die Gedanken und Gefühle eines Kriegsheimkehrers.

Es ist natürlich auch sehr interessant, zum ersten Mal zu erleben, wie Tatiana und Alexander einen ganz normalen Alltag regeln, wie sie Konflikte haben und sich wieder versöhnen.
Das Buch zieht sich tatsächlich bis ins hohe Alter der beiden, man erlebt also wirklich ihr ganzes Leben mit. Das rundet diese Saga wirklich wunderbar ab, macht den Leser aber gleichzeitig auch traurig. Man ist es einfach nicht gewöhnt, dass Liebende in der Literatur auch mal alt werden. Hin und wieder kamen mir die Zeitsprünge etwas zu groß vor, sie umfassen teilweise einige Jahre. Die Geschichte ist so schön erzählt, dass man auch wissen möchte, was in der Zwischenzeit genau passiert ist. Andererseits muss man natürlich auch sagen, dass das Buch so schon über tausend Seiten hat. Und es ist sicher nicht sehr einfach, zwei ganze Leben in einer Trilogie zu schildern. Aber Paullina Simons ist das ganz hervorragend gelungen.

Ich bin immer noch erstaunt, wie die Autorin ihre Charaktere entwirft. Sie sind so menschlich und ungeschönt dargestellt. Jeder hat seine Fehler und seine guten Seiten. Fast hat man das Gefühl, sie schreibt über Menschen, die sie wirklich gekannt hat, so realistisch sind ihre Charaktere.

Man merkt sicher, dass ich das Buch nur empfehlen kann. Ich lege es jedem ans Herz, der wissen möchte, wie es mit Tatiana und Alexander weiter geht. Allerdings muss man auf jeden Fall die ersten beiden Bücher der Trilogie gelesen haben, um hier die Zusammenhänge zu verstehen!

Fazit

Fantastischer Abschluss der Liebesgeschichte von Tatiana und Alexander. Meiner Meinung nach ist dies eine der größten Liebesgeschichten, die man in der Literatur überhaupt finden kann.

9 von 9 Punkten! 


OT: The Summer Garden
1086 Seiten
Genre: Zeitgenössischer Roman

Tatiana & Alexander

1. Die Liebenden von Leningrad
2. Tatiana & Alexander
3. Land der Lupinen

7.9.08 13:03
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Jane / Website (12.9.08 19:34)
ich stimme dir hier voll und ganz zu
ich lese es im moment auch, wobei ich sagen muss dass ich das englische vor ca nem halben jahr verschlungen hab! daher geht es etwas schleppend voran.

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